Christof  Vonderau — lebt in Berlin. Nach klassischer Ausbildung, zwei Jahren in Brasilien, wo er an verschiedenen musikalischen Projekten beteiligt war, und Studien außereuropäischer Musik, die ihn auch nach Jamaica und New York führten, begann er eine expressive, ruhige Musik zu entwickeln. Es entstanden zunächst Kooperationen mit Künstlern, Theatern, dann Musik für Filme.


Schon die Debut-Solo-CD Polar (1996) — gewidmet dem dänischen Grönlandforscher Knud Rasmussen, im Spannungsfeld von Komposition und Improvisation, Klang und Stille, Tradition und Moderne, erhielt europaweit positive Resonanz und wurde in einigen  Dokumentarfilmen eingesetzt .


 Musik ist für mich ein Ort originalen Ausdrucks an den der Hörer, wenn er ihm nicht mehr fremd ist oder der Kontext (z.B. eines Films) ihn dahin einlädt gern zurückkehrt. Die Ausgewogenheit von Bewußtem und Unbewußtem in der Musik ermöglicht persönliche Erfahrung.